|
Lustspiel in deri Akten von Ulla Kling
Dialektbearbeitung: Fritz Klein
Luise und Willi Obermüller sind sehr besorgte und beschäftigte Eltern,
denn ihre drei Kinder, Felix, Karl und Dorli, die eigentlich schon erwachsen sind,
leben noch immer im Elternhaus, was die Eltern sehr glücklich macht. Doch dann kommt
der Tag, wo den Kindern die ewige Bemerkung der Mutter "... ich will mich ja nicht
einmischen, aber ..." auf den Wecker geht. Felix will zu seiner Freundin, der Frau seines
Lebens, ziehen. Karl bekommt endlich eine Studentenbude und Dorli verpflichtet sich als
Kindermädchen nach London. Welch ein Schlag für die Mutter.
Erst allmählich gelingt es Willi, seiner Frau beizubringen, dass das Leben zu zweit
auch seine schönen Seiten hat. Er schmiedet Pläne für die Zukunft, um endlich mit seiner
Frau, ohne Sorgen um die Kinder, glücklich und allein das Leben zu geniessen. Doch das
Schicksal spielt nicht mit. Kaum hat man sich an die Zweisamkeit gewöhnt, trudelt einer
nach dem andern wieder ein. Es gibt sogar noch mehr Arbeit, da man so nebenbei noch
Babys hüten muss. Das passt nun aber Willi und seiner Frau überhaupt nicht mehr, denn
lange genug haben sie für die Kinder gesorgt.
Die drei "verwöhnten Kinder" müssen nun die Erfahrung machen, dass die Eltern auch
Anrecht auf Zweisamkeit haben und auf alle Fälle eine Weltreise machen, allein!
Dagmar Loubier (Regisseurin)
|